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Naturlehrpfad Schwarzwassertal - Kesselbachlöcher
Das Gottesacker, der Hohe Ifen und das angrenzende Waldgebiet bis hinunter an den Schwarzwasser-
bach besteht aus Schrattenkalk, einer besonders spröden, klüftigen Kalkart, weshalb sich oft anstelle
von Bächen unterirdische Wasserläufe und in den Tälern eindrucksvolle große Karstquellen bildeten. Die
Erosion hat ganz besonders im Schwarzwassertal, dem Grenzbereich zwischen Schrattenkalk und
Flysch, zahlreiche geologische Spuren hinterlassen, und es ist hier auch wegen der Verschiedenartigkeit
der nebeneinanderliegenden Biotope eine für diese Hochlage bezeichnende Vielfalt an alpiner Vegetation
entstanden. Der Lehrpfad ist in zwei Sektionen unterteilt. Sektion I beinhaltet den Talbereich und beginnt
im Weiler Au in Hirschegg, Sektion II - alpiner Bereich - bei der Auenalpe im Schwarzwassertal
Begleitbroschüre erhältlich in den Tourismusbüros. Als Autofahrer tut man sich aber schwer, denn es
gibt keine kostenfreie Parkplätze. Große Parkplätze sind an der Auenhütte 1275m, 2,5 € (1,2 km die
Straße zurück laufen bis zum Schild: Kessellöcher 1Min) und hinter der Schwarzwasserbrücke in
Richtung Wäldele (Bushaltestelle Sportplatz Au), eine etwas ungünstige Lage mitten in der
Wanderstrecke.

Empfehlung: Fahren Sie mit dem Walserbus bis zur Haltestelle Wäldele und beenden Sie die
Wanderung mit einer Stärkung im Mahdtalhaus oder wenden Sie sich nach der Besichtigung des
Wasserfall zurück zur Bushaltestelle Sportplatz Au. Eine ausführliche Erklärung erhalten Sie in der
Broschüre "Naturlehrpfad Schwarzwassertal", die gegen EUR 3,60 in den Tourismusbüros erhältlich
sind.

In der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 1481 eilt Pfarrer Heini durch Eis und Schnee zum Bruder
Klaus, ruft schon von weitem: »Klaus, es ist Krieg!« Nun, das Blut floß noch nicht. Aber die Eid-
genossen stritten auf ihrer Versammlung (um Kriegsbeute) so unerbittlich, daß ein Bürgerkrieg unabwendbar schien.

Bruder Klaus kniet, betet und dann diktiert er "lesen und schreiben kann er nicht, eine Botschaft an die
Abgesandten". Und jene fünf Grundsätze, die er seinen Landsleuten in höchster Not übermittelte, haben
heute noch ihre Gültigkeit:

1. Haltet zusammen, denn in Einigkeit seid ihr stark.
2. Macht den Zaun nicht zu weit, damit ihr eure Freiheit genießen könnt.
3. Mischt euch nicht in fremde Händel, verbindet euch nicht mit fremder Herrschaft.
4. Fanget keinen Krieg an; so man euch aber Freiheit raubt, kämpft mannhaft dafür.
5. Was die Seele für den Leib, das ist Gott für den Staat. Wenn die Seele aus dem
Körper weicht, dann zerfällt er. Wenn Gott aus dem Staat getrieben wird, ist er dem
Untergang geweiht. Die schwere innenpolitische Krise war beigelegt, Einheit und
Frieden gestiftet, die Schweiz gerettet.

1955 hat Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876 -1967) eine ganze Nacht inkognito an seinem Grab verbracht. Vor seiner ersten Reise nach Moskau. Er schöpfte Kraft für die Verhandlung mit den Russen über die Heimkehr der Kriegsgefangenen. Die Mission war erfolgreich.

Dort geht es über den sanften Hügelrücken und mündet in die Straße zur Auenhütte.
Der müde Bach verschwindet, von der Bücke aus gesehen, in einem finstern Loch. Wenige Meter die
Straße in Richtung Norden, Riezlern, und wir stehen vor dem Schild: Kessellöcher - 1 Min.-- Weiter
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